Kinderurologie

Urologische Erkrankungen  bei Kindern  machen sich oft durch unklare Fieberschübe, fieberhafte Harnwegsinfekte oder durch verlängertes Einnässen bemerkbar, evtl. auch durch eine Entwicklungsverzögerung, und sind dringend abklärungsbedürftig, da auch hier die Nierenfunktion gefährdet sein kann. 

Verlängertes Einnässen ist meist keine bedrohliche Erkrankung und kann auf verschiedene Weisen behandelt werden.

Bei Jungen ist die Entwicklung  des äusseren Genitale  zu beobachten, insbesondere die Lage der Hoden im Hodensack. Normalerweise sinde diese schon bei Geburt eines männlichen Neugeborenen im Hodensack. Falls nicht, sollten medikamentöse oder sogar operative Massnahmen bis zum Ende des 1. Lebensjahres durchgeführt werden, da ansonsten die Fruchtbarkeit dauerhaft geschädigt sein kann.

Ein sogenannter Leistenhoden muss, auch nach einer durchgeführten OP, lebenslang kontrolliert werden, da ein erhöhtes Krebsrisiko besteht.