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Für Männer

Urologie

Die Urologie ist die Lehre von den Krankheiten der Harnorgane(Nieren, Blase, Harnleiter, Harnröhre)

bei Frauen und Männern -

und den männlichen Geschlechtsorganen. Dazu gehören Erkrankungen des Penis, der Hoden und Nebenhoden sowie der Prostata

Die Harnorgane haben im menschlichen Organismus vielfältige Aufgaben. Die wichtigste ist jedoch die Entgiftungsfunktion und die Regulierung des Wasser- und Salzgehaltes des Körpers. Der Mensch nimmt pro Tag ca. 1,5 bis 3 l Flüssigkeit zu sich. In den Nieren wird die überschüssige Flüssigkeit abgefiltert und das Blut von Giftstoffen gereinigt. Die Flüssigkeit, die bei dieser Reinigung übrigbleibt, nennen wir Urin. Ein Versagen der Nierenfunktion führt zur Anhäufung von Giftstoffen im Körper, zur Einlagerung von Flüssigkeit und, unbehandelt, zum Tod des Menschen. Der Urin gelangt über die beiden Harnleiter in die Harnblase, wo er gespeichert wird. Drei- bis sechsmal tagsüber geht der Mensch zur Toilette um die Blase zu entleeren.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Urologie sind die männlichen Geschlechtsorgane und deren Erkrankungen.

Andrologie


Die Andrologie ist das Spezialgebiet der Medizin, welches die Fortpflanzungsfunktionen und den Hormonhaushalt des Mannes und deren Störungen umfasst. Die Andrologie ist ein interdisziplinäres Gebiet, bei dem EndokrinologenHumangenetikerUrologenDermatologen, Sexual- undReproduktionsmediziner zusammenwirken.

Die Krankheitsbilder umfassen insbesondere die Ursachen, Diagnostik und Therapie des unerfüllten Kinderwunsches und der Erektionsstörungen (Impotenz).

Spermiogramme werden in unserer Praxis nach WHO-Standard durchgeführt.

Krebsfrüherkennung und Tumortherapie


Die Krebsfrüherkennung ist fast immer die Voraussetzung für eine erfolgreiche Tumortherapie. Eine gezielte Vorsorge im eigentlichen Sinne gibt es nicht.  Allgemeine Maßnahmen der Vorsorge umfassen eine gesunde Ernährung, körperliche Aktivität (Sport) Vermeidung von Übergewicht sowie das Meiden von krebserregenden Schadstoffen (Rauchen ist die Hauptursache vieler Krebserkrankungen) Die von den Krankernkassen angebotenen „Vorsorgeuntersuchungen„  sind unzureichend.

Urologischer Tumor. Hierbei gilt das Augenmerk der Früherkennung, Diagnosestellung, Koordination der Behandlung und in der Verlaufskontrolle urologischer Tumorerkrankungen. Dies sind Krebserkrankungen der Nieren, der Harnleiter der Blase und beim Manne zusätzlich der Prostata , der Hoden und des Penis.  Die fachliche Beratung  und  seelische Betreuung krebskranker Patienten und ihrer Angehörigen ist bei uns selbstverständlich

Entzündungen und blutiger Urin


Blasenentzündung treten bei Männern oft bei einer vergrößerten Prostata auf.  Wiederholt auftretende Entzündungen bedürfen ebenso der urologischen Abklärung wir die Rotverfärbung des Urins.  Blutiger Urin kann auf Blasen/Prostata- oder Nierenkrebs hinweisen. Auch Entzündungen oder Steine können mit blutigem Urin einhergehen.

Entzündliche Infektionen mit Fieber können durch  bakterielle Infektionen der Nieren, der Prostata oder der Hoden hervorgerufen werden. Dies sind auch im Zeitalter moderner Antibiotika prinzipiell lebensbedrohliche Erkrankungen.

Prostataerkrankungen


Funktion

Die Prostata beim erwachsenen Mann ist eine Drüse mit einem normalen Volumen von ca. 20 ml. Sie produziert und speichert ein dünnflüssiges Sekret, welches beim Samenerguss abgegeben wird.

Benigne Prostatahyperplasie (gutartige Prostatavergrößerung):

 

Die gutartige Vergrößerung der Prostata tritt bei jedem 2. Manne über dem 60. Lebensjahr auf. Die Beschwerden äußern sich im allgemeinen mit einem abgeschwächtem Harnstrahl, immer häufigerem nächtlichen Wasserlassen, und einem mitunter plötzlich einsetzendem Harndrang sowie einem Restharngefühl (gleich nach Wasserlassen erneut einsetzender Harndrang). Es können ausser  Blutbeimengungen im Urin auch wiederkehrende Blasenentzündungen und Steinbildungen in der Harnblase auftreten.  Ist die Blase nicht mehr in der Lage,  sich zu entleeren, so kommt es entweder zu einem akuten schmerzhaften Harnverhalt, oder, wenn der Harndrang nicht wahrgenommen wird (z.B. bei Diabetes mellitus), zu einem Rückstau des Harns in die Nieren mit einem möglichen Nierenversagen.

Wichtig:

Der Vergrößerung liegt eine hormonelle Umstellung im Bereich des Drüsenkörpers zugrunde, welcher zu der Vergrößerung der Prostata führt. Die Entstehung eines Prostatakarzinoms (Prostatakrebs) ist eine, von der gutartigen Vergrößerung unabhängige, Erkrankung und kann jederzeit auftreten.

Die Behandlung richtet sich nach den Beschwerden des Patienten. Bei Beschwerden kann eine medikamentöse Behandlung, zunächst durch die Gabe von pflanzlichen Prostatamitteln (sog. Phytotherapeutika) erfolgen. Hier kommen Extrakte von Kürbissamen, Brennesselwurzel und Sägepalmenfrüchten zur Anwendung. Bei unzureichender Wirkung können zusätzlich Medikamente gegeben werden, welche am Blasenhals erweiternd wirken und somit den Harnstrahl deutlich verbessern oder die Verkleinerung der Prostata bewirken.

Sollten die medikamentösen Behandlungen nicht zu einer ausreichenden Linderung der Beschwerden führen, wiederholte Harnwegsinfekte, Harnverhalte oder gar ein Rückstau des Harns in die Nieren beobachtet werden, so ist eine Entfernung des Drüsenkörpers  durch eine transurethrale Resektion  (Ausschabung der Prostata durch die Harnröhre) erforderlich. Auch eine LASER-Therapie ist möglich (z.B. Greenlight oder Holmium).

Prostatitis


Als Prostatitis bezeichnet man eine Entzündung der männlichen Vorsteherdrüse (Prostata). Diese kann akut oder chronisch verlaufen.

Akute Prostatitis:  Eine akute Prostataentzündung verursacht meist hohes Fieber, ein starkes Krankheitsgefühl, und Schmerzen im Unterleib. Zusätzlich können Miktionsbeschwerden und Harnverhalte auftreten.

Chronische Prostatitis: Als chronische Prostatitis bezeichnet man eine länger oder sehr lang anhaltende Entzündung der Prostata, hier gibt es verschiedene Ausprägungsformen. Zum einen kann diese Krankheit nur in Form von Unterbauchschmerzen auftreten, es können aber auch Schmerzen vor und nach dem Geschlechtsverkehr, bei sexueller Erregung, bei Stuhlgang oder nach dem Samenerguß auftreten.

Inkontinenz


Inkontinenz des Mannes. Diese tritt entweder nach operativen Eingriffen auf oder ist Ausdruck einer gestörten Blasenentleerung, welche zum Versagen der Nierenfunktion führen kann.  Eine urologische Abklärung ist hier dringend erforderlich.

Ambulante Operationen

 

Wir führen ambulante Eingriffe wie z.B. Vorhautbeschneidungen oder Sterilisationsoperationen (Vasektomie) beim Mann in lokaler oder allgemeiner Betäubung durch.

Extrakorporale Stoßwellentherapie


Die Behandlung von Nierensteinen hat seit den 80er Jahren eine revolutionäre Veränderung erlebt. Durch die Einführung der Stoßwellentherapie ist es möglich, Steine im Harntrakt ohne Operation zu zertrümmern.